Lichtmess 2. Februar

.....    das Licht kommt zurück...…

 

 Zeit der Visionen
 …in uns gelegt….
... hütet sie und pflegt sie,
denn das Licht kommt zurück…

 

 

 

Die Tage werden länger, nun können wir es deutlich wahrnehmen. Dies ist die Zeit, da wir uns auf den Frühling freuen dürfen, aber noch ist er nicht da. Wir müssen noch ausharren, immer wieder wird es zwischendurch kalt, dunkel und nass. Dann wieder haben wir lichte, helle Tage und wir können schon deutlich die Wärme der Sonne spüren. Übergangszeit. Alle Übergänge sind schwierig, aber gleichzeitig können sie auch sehr fruchtbar, kreativ, Neues bringend sein. Wir dürfen der Wärme vertrauen, wenn sie da ist, innen und außen, auch wenn es zwischendurch noch wieder kalt ist und dunkel.

 

Lichtmess. Zeit der Visionen. Lasst sie strahlen und funkeln eure Visionen. Jetzt ist nicht Zeit, über die Realität nachzudenken. Jetzt lasst ungebremst eure visionären Bilder entstehen, so wie die Sonne auf Schnee und Eiskristallen glitzert. Jetzt brauchen wir uns noch keine Gedanken zu machen, wie wir diese Bilder umsetzen. Die Erde ist noch nackt und kahl. Noch müssen wir nicht gießen, düngen, pflegen. Wichtig ist jetzt, unsere Pläne und Träume tief in der Erde und in uns zu verankern.

 

 

 

Ritual zu Lichtmess: Wenn das Wetter schön ist, die Sonne vielleicht auf tausend Schneekristallen tanzt, dann gehen wir nach draußen. Wir suchen uns eine Birke oder gar ein Birkenwäldchen. Die Birke steht für Neubeginn und Anfang. Wir blicken noch einmal zurück, lassen Dunkelheit und Schwere zurück. Auch die Schwere in unserem Leben. Und dann geben wir uns Raum für unsere Visionen. Sei es, dass wir an die Birke gelehnt darüber meditieren, oder einen langen Spaziergang machen, der unseren Kopf klar macht und unsere Gedanken befreit. Immer wieder kehren wir zurück zu der Frage: was ist unsere Vision in diesem Jahr? Was wünsche ich mir, das entstehen soll? Was möchte ich erreichen? Wenn das Wetter doch wieder trüb und dunkel ist, dann machen wir es uns im Haus warm und hell und gemütlich. Und geben uns Zeit und Raum, unsere Visionen zu spinnen.

 

Sobald wir klare Bilder haben, zünden wir eine Kerze an, um mit diesem Licht die Vision in die Welt zu bringen. Dabei ist es schön, die Kerze bis zum Schluss ausbrennen zu lassen und nicht auszublasen (zum Beispiel ein Teelicht in ein Glas oder Windlicht nach draußen stellen).

 

Zum Schluss feiern wir mit einem leckeren Festmahl. Und in den folgenden Tagen vergessen wir nicht, achtsam mit uns zu sein! Übergänge sind schwierige Zeiten, da gilt es aufzupassen, liebevoll mit uns zu sein. Auch die Dunkelheit, auch die Schwere ist noch da, wird immer wieder Raum und Zeit in Anspruch nehmen. Aufpassen, dass dabei nicht unsere Vision verloren geht.

 

 

 

Einordnung des Festes im Jahreskreis: Wir kehren aus der dunklen Jahreszeit zum Licht zurück. Nachdem wir in der dunklen Jahreszeit in Ruhe und Dunkelheit geträumt haben, formen wir nun den Samen unserer Visionen tief in uns. Jetzt dürfen sie entstehen. Wir müssen nur dafür sorgen,  dass sie funkeln und reif sind, wenn zum Frühjahrsanfang die Saat zu keimen beginnt.  

Heute geht es darum, kreativ unsere kühnsten Träume in funkelnde Visionen zu verwandeln. Erst an Frühjahrsanfang machen wir uns dann Gedanken darüber, wie wir die Saat zum Keimen bringen, wie wir sie pflegen und nähren.

 

Events:

 

none planned at the moment

 

 

Past Events:

 

Seminar in Hamburg

 "Wesen der Bäume"

 Buchprojekt von Crisalis

 Samstag 30. Mai 2015
15:00 - 18:00

 Im Hier&Jetzt

Erzbergerstr. 10

22765 Hamburg

 

Lesung in Hamburg

Im Hier&Jetzt

Trilogie "Fiktive Wahrheit"

10. Januar 2015

 

Lesung in Basel

Lesbar Femscript

Mondfrau und Bärin

8.November 2014