Frühlingsanfang 21. März

.....   die Erde erwacht....

 

 

 

 

 

 

 

 


 

….Frühjahrsanfang, Ostara….


 …jedes Jahr ein neuer Anfang….


....wachsen und gedeihen….


…Pläne, Hoffnung, Wünsche

 

 

Dies ist die Jahreszeit des neuen Anfangs. Es ist Zeit, Altes, was wir nicht mehr brauchen, zurückzulassen. Wir spüren frischen Wind im Gesicht, der Verbrauchtes fort bläst, wir holen tief Atem. Atem und Wind sind Elemente des Ostens. Das Fest des Sonnenaufgangs. Und gleichzeitig spüren wir die noch winterliche Schwere in uns, spüren noch die Dunkelheit, die Trägheit des Winters. Wir spüren wie von unseren Füssen die Verbindung tief in die  Erde reicht, Wurzeln strecken sich in die Erde, verbinden uns mit dem Erdreich. Unser Körper ist im Spannungsfeld zwischen Himmel und Erde, zwischen Wind, Atem und der Festigkeit des Bodens. Wir bemühen uns, ein Gleichgewicht zwischen den Elementen zu finden, zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Sommer und Winter, zwischen Tag und Nacht. So oft wir uns bemühen, so oft verlieren wir dieses Gleichgewicht wieder. Heute ist genau dieser Moment, wo Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit sich die Waage halten. Nur zweimal im Jahreskreiszyklus gibt es dieses Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkel. Und obwohl wir uns immer so nach diesem Gleichgewicht sehnen, lehrt uns der Jahreskreis, dass es für Wachsen und Gedeihen nicht nötig ist, dieses Gleichgewicht zu haben. Aber heute können wir es fühlen. Vielleicht brauchen wir es gerade jetzt, dieses Gleichgewicht, denn es gilt, die in der Luft schimmernde Vision, die wir an Lichtmess in die Welt gesetzt haben, auf die Erde zu bringen, im Alltag umzusetzen. Wir müssen jetzt ganz nüchtern und profan aus der visionären Lichtmesswelt hinaus, den Boden bereiten, um die jungen Keimlinge beim Wachsen zu unterstützten.

   

Ideen zum Frühjahrsanfang:

Wir schließen den Kreis, lassen Energie, Liebe, Licht und Heilung kreisen. Dann öffnen wir den Kreis, gehen ein paar Schritte für uns alleine, versuchen das Gleichgewicht in uns zu spüren, die Balance der Natur um uns herum. Und wir erinnern uns an unsere Visionen, die wir seit Lichtmess nähren.

Wenn es uns schwer fällt, das Gleichgewicht zwischen Himmel und Erde zu spüren, unsere Verankerung in der Erde und unser Streben in den Himmel, suchen wir uns zur Unterstützung einen Baum. So kann uns z.B. die Buche helfen, wenn wir zu kritisch mit uns oder anderen sind. Wenn wir uns schuldig fühlen, wenn wir uns aufopfern, um geliebt zu werden, wenn alles was passiert, unsere Schuld zu sein scheint, suchen wir die Kraft der Kiefer. Wenn aufgeben für uns nicht in Frage kommt, wenn wir kraftlos und niedergeschlagen sind, wenn wir versuchen, obwohl wir völlig leer sind, noch mehr aus uns herauszuholen, dann tanken wir Kraft bei der Eiche.

 

Wenn wir unser Gleichgewicht spüren, und sei es nur einen Moment, kommen wir wieder im Kreis zusammen und pflanzen Blumen- oder Kräutersamen in die Erde: während wir pflanzen, konzentrieren wir uns darauf, was in diesem Jahr wachsen und gedeihen soll, wofür wir die Kraft des Wachsens brauchen.

 

Einordnung des Festes im Jahreskreis:

Von der feinstofflichen Welt des Lichtmessfestes, wo wir das Licht in uns erahnen und in uns begrüßen, sind wir nun am Punkt des Gleichgewichts zwischen Licht und Dunkel. Vom feinstofflichen, inneren Licht, wechselt unsere Aufmerksamkeit nun auf die grobstoffliche, materielle Welt. Das Wachsen und Gedeihen unserer Pflanzen, aber auch die Erfüllung unserer materiellen Wünsche und Umsetzung unserer Pläne steht die nächsten Wochen im Fokus unserer Aufmerksamkeit. Erst beim nächsten Fest, Beltane, versuchen wir dann diese beiden Ebenen und die unterschiedlichen Kräfte zu vereinen, wenn wir das Fest der Ganzheit feiern, wo Tag und Nacht, Gott und Göttin, männlich und weibliche Kraft vereint sind.                                                  Crisalis (ww.crisalis.de)